Fraktionsbeitrag: Bücherbahnhof – ein Plus für die Weststadt

Veröffentlicht am 10.12.2015 in Fraktion

Wie ist der Stand der Dinge in Sachen Stadtbücherei? Nach der letzten Sitzung zum Thema im Rathaus war klar, der CDU-Vorschlag eines Anbaus an die bestehende Bibliothek ist vom Tisch. Die Volkshochschule braucht die heutigen Räumlichkeiten der Bücherei zur Erweiterung für hinzukommende Aufgaben.

Neu im Rennen ist ein Vorschlag der Verwaltungsspitze. So soll auf dem Kinderspielplatz im Stadtpark neben VHS und heutiger Bücherei ein frei im Park stehender Bibliotheksneubau entstehen. Dieser Vorschlag konkurriert mit der Variante Umbau und Erweiterung Güterbahnhof beim Kino zur neuen Stadtbibliothek.

Für diesen Standort in der Weststadt möchte ich mich aussprechen. Warum?

  • Lage. Lage. Lage. Spricht man mit der Leitung der Stadtbücherei, so ist ein entscheidender Erfolgsfaktor die gute Sichtbarkeit der Bücherei im öffentlichen Raum. Diese ist am Güterbahnhof ideal gegeben.
  • Ein Plus für die Weststadt. Schorndorf darf aus meiner Sicht keine Schlagseite bekommen. Arnold-Galerie, Forscherfabrik, Postarkaden, kommende Sanierung VHS und zahlreiche private Investitionen - der östliche Teil der Innenstadt ist gut frequentiert und hat auch durch den Einsatz städtischer Mittel eine vernünftige Struktur. Jetzt haben wir die Chance auf eine gute Stadtentwicklung auch in der Weststadt. Mit der Bibliothek am Güterbahnhof und den anstehenden privaten Investitionen auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Neubau Firma Chairholder).
  • Landesmittel mobilisieren. Nur am Standort Güterbahnhof gibt es Sanierungsmittel des Landes in Höhe von ca. 1,5 Mio Euro.
  • Modernes mit Altem verbinden. In der Stadt finden sich zahlreiche Beispiele, wie gelungen die Kombination historischer Gebäude mit modernen Anbauten sein kann. Dieses wird so auch im neuen Bücherbahnhof der Fall sein.
  • Personalkosten gering halten. Der Bücherbahnhof ist aufgrund der Verteilung auf einer Ebene plus Galerie gut einsehbar mit vergleichsweise geringerem Personaleinsatz zu betreiben. Ein Neubau im Park hätte durch seine drei Ebenen Mehraufwände für Aufsicht und Beratung.
  • Stadtpark erhalten. Mit großem Aufwand und mit viel ehrenamtlichem Engagement (Bürgerbeteiligung, Piratenschiff) hat die Stadt den Park am See entwickelt. Und mit Blick auf die Besucherzahlen kann gesagt werden, er funktioniert. Nur schwer vorstellbar, dass jetzt aus dem Park ein Parkle werden soll.

Ich bin schon gespannt wie die Entscheidung ausfällt. Letztlich bedeutet die Realisierung beider Varianten, dass Schorndorf in ‚Wissen für alle‘ investiert und eine tolle neue Bibliothek bekommt.

(Hans-Ulrich Schmid)

 

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