Nichts tun ist keine Lösung

Veröffentlicht am 08.02.2023 in Fraktion

Wir alle, also jede Bürgerin und jeder Bürger, können sorgsam mit den Ressourcen unserer Natur umgehen. Lohnt sich nicht, eh alles zu spät!!! Stimmt, es ist ziemlich spät und unsere Generation hat es wissen können.
Die jugendlichen KLIMAreporter, die 2022 in der Stadt unterwegs waren, haben uns allen gezeigt, wie viele Möglichkeiten es gibt CO2 zu sparen. Mehr Rad fahren, kurze Wege zu Fuß gehen, regional einkaufen, preiswerter selbst zu kochen – statt Fertiggerichte , Erhalt der Natur für die wichtigen Bienen, weniger/kein Plastik verwenden, Müll trennen und den öffentlichen Raum sauber halten, Bäume pflanzen, Second Hand kaufen und noch viele weitere Ideen.

Mich wundert immer wieder, wie bei all dem Wissen immer wieder neuer Unsinn auf den Markt kommt und gekauft wird. Sei es neues Plastikspielzeug, die „Quetschies“ aus Plastik aus denen Säuglinge trinken, Kleidung aus Microfasern oder recycelten PETflaschen (wie werden die eigentlich dann entsorgt?), Microfasertücher, Putzmittel mit aggressiven, chemischen Inhaltsstoffen und noch viel mehr.
Ich habe mich gefreut, wie die KLIMA-reporter ihre Erkenntnisse und Ideen vorgetragen haben. Gleichzeitig spürten wir Interessierten durchaus die Wichtigkeit und vielfältigen Möglichkeiten schnell den CO2 Ausstoß zu reduzieren und Ausgleichmaßnahmen zu schaffen. Wir müssen nur wollen und die vielen möglichen, vorhandenen Maßnahmen umsetzen. Der öffentliche Raum muss anders verteilt werden. Am besten sichtbar im Bereich von der Einmündung Archivstraße in die Palm-Straße und dann Richtung Arnoldkreisel. Kleiderständer, Radfahrende und Fußgänger*innen teilen sich einen Gehweg und die breite Autospur hat noch Platz für Parkflächen. Bei hohen Temperaturen hält sich kein Mensch in der Innenstadt auf und geht einkaufen. Viele gepflanzte Bäume und Grünflächen statt Asphalt schaffen eine gute Aufenthaltsqualität und sind dringend notwendig. Regenwasser muss versickern können und Baumaterial nachhaltig sein. Alternative Energiegewinnung wie und wo nur möglich. Dies sind nur wenige Beispiele. Der Fachbereich Klimaschutz und Mobilität hat vielfältige Maßnahmen erarbeitet, die direkt umsetzbar sind.
Wir sehen doch täglich in den Nachrichten und Medien was weltweit durch unser Verhalten zerstört wird. Niemand kann sagen, das haben wir nicht gewusst. Und die Folgekosten der Naturzerstörung und der Menschenwanderung werden unvergleichlich hoch sein.
Unsere SPD Fraktion wird den Beschluss bis 2035 in Schorndorf klimaneutral zu sein mit jeder Stimme nachhaltig unterstützen. Wer dies mit Ideologie argumentiert, hat selber keine umfassenden Lösungen vorgebracht. Wir alle haben die Verantwortung für weitere Generationen jeden möglichen Beitrag zum Erhalt unserer Natur beizutragen. Es ist nicht einfach und doch möglich, sofern wir wollen.
Gerne sind wir für weitere Anliegen erreichbar: heidi.rapp@schorndorf.de.

Fraktionsbeitrag Schorndorf Aktuell 09.02.2023

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