Karl-Otto Völker zum 75. Wir erinnern uns

Veröffentlicht am 05.03.2021 in Pressemitteilungen

Am 5. März wäre Karl-Otto Völker 75 Jahre alt geworden. Es gibt viel über ihn zu erzählen. Schorndorfer Ehrenbürger, vorbildlicher Kümmerer, lokale SPD-Legende, streitbarer Stadtrat, Helfer, Mentor, Freund. Aber auch einer, der seinen Standpunkt klar vertrat und aneckte. Wir wollen in Erinnerung an ihn nicht dieselben alten Geschichten aufwärmen, sondern ihn auf eine andere Art und Weise würdigen. Denn das, für das er stand, lebt in der Schorndorfer SPD weiter. Weil er fast alle, die jetzt aktiv sind, in irgendeiner Weise, direkt oder indirekt, geprägt hat. Deshalb sagen unsere Stadträte und Vorstandsmitglieder zwei, drei Sätze, die ihnen zu Karl-Otto einfallen. Daraus ergibt sich nicht nur ein schönes Gesamtbild, es zeigt auch, dass er nach wie vor sehr präsent ist. Bei uns und in unserer Stadt.

Tim Schopf: Karl-Otto hatte immer ein unglaublich gutes Gespür für kommunalpolitisch relevante Themen. Uns Junge hat er angeleitet und trotzdem Freiheiten gegeben, um eigene Schwerpunktthemen zu finden. Es ist mir eine große Ehre, seine langjährige Funktion als Fraktionsvorsitzender in nächster Generation wahrzunehmen. 

Sabine Reichle: Dass ich in Schorndorf lebe, hat, auch was mit Karl-Otto zu tun. Die Idee Holzhäuser im Lindenweg zu bauen – ein Projekt der städtischen Wohnbaugesellschaft (heute Stadtbau), 1999 fertig gestellt – hat er mit unterstützt. Ich habe viel von ihm gelernt, wir haben heftig gestritten und uns wieder versöhnt. Und vielleicht sitze ich auch heute im Gemeinderat, weil er mich mit zum Feuerwehrfest genommen hat und dort sagte: „Die könnt ihr wählen.“

Heidi Rapp: Alle kommunalen Themen, die mir für unsere Mitbürgerinnen sehr wichtig waren, bekamen uneingeschränkt Karl-Ottos volle Unterstützung für die Umsetzung. Und er war einfach ein ein super Netzwerker. 

Hans-Ulrich Schmid: Wirklich erholsam war, dass Karl-Otto, wie kein anderer, seinen Mark Twain gelernt hatte: Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende – und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.

Silke Olbrich: Karl-Otto in zwei, drei Sätze zu packen, finde ich sehr schwierig, da er so viele Seiten hatte. Ich kam durch ihn zur SPD und in den Gemeinderat. Dort hat er mich sehr gut unterstützt. Er hat mir viel zugehört und gab mir Tipps. Er war ein guter Mentor. 

 Jürgen Erdmann: Karl-Otto hat in Schorndorf sehr viel mitgestaltet und bewegt. Er war ein Kümmerer, der zwar nicht alles selbst erledigen konnte, aber er hat Lösungen angestoßen und angeboten, nicht zuletzt auch durch sein umfangreiches Netzwerk. 
Marcel Kühnert: Ich verbinde mit Karl-Otto auch heute noch seinen berühmten Satz "Ich kümmere mich darum". Dieser Satz war mein Ansporn für mein Engagement in der Kommunalpolitik und motiviert mich bis heute.

Merlin Kamps: Ich kenne Karl-Otto leider nur durch Erzählungen meiner Großmutter Ursel Kamps. Sie sagt, er hatte ein sicheres Gefühl, was für seine Heimatstadt richtig und wichtig war. Er war immer bei Meinungsverschiedenheiten bereit mit den anderen Fraktionen über ihre Ideen zu sprechen, um Kompromisse zu finden. Für seine Schorndorfer, wann immer jemand seine Hilfe brauchte, aber auch über unsere Stadt hinaus war sein Sachverstand gefragt.

Anni Betz: Ich erinnere mich oft und gerne an ihn, wenn wir nach einem guten Essen mit einem „Schnäpsle“ anstoßen. Karl-Otto würde dann sagen: Das Essen war wieder richtig fettig, da braucht man einen Klaren“. Prost, Karl-Otto!

Milutin Zmijanjac: „ Leider war es mir persönlich nicht mehr vergönnt, KOV persönlich kennenzulernen, da ich noch recht neu bei der SPD Schorndorf bin. Bemerkenswert finde ich, mit welchem tiefen Respekt und auch Bewunderung allenthalben in unserem Ortsverein von ihm gesprochen wird. Dies zeigt mir, dass ich einen großartigen Menschen und Sozialdemokraten nicht erleben durfte.

Ingrid Salmann-Kapouranis: Vor knapp 20 Jahren wurde ich gebeten anlässlich der Jubilarfeier des griechischen Fußballvereins P.O.E.S. Anagennisis in Schorndorf eine Rede zu halten, gedacht für die geladenen deutschen Gäste. Bestens vorbereitet und in freudiger Erwartung meine erste eigene Rede über kulturelle Vielfalt und den Sport als gelungenes Beispiel für Integration hervorzuheben, musste ich feststellen, dass es scheinbar nur einen deutschen Gast gab, der mir aufmerksam zuhörte. Karl-Otto. An diesem Abend hatte ich nicht nur meine politische Heimat – sondern auch einen Freund gefunden. 

Tanja Fuchslocher: „Für mich ein Überzeuger, in die SPD einzutreten und das perfekte Double für Gottlieb Daimler, ich verehre beide Herren!“

Jürgen Knappenberger: Ohne Karl-Otto wäre ich nicht in der SPD, würde mich nicht einen großen Teil meiner Zeit mit Politik beschäftigen, hätte ich viele schöne Erlebnisse und interessante Diskussionen nicht gehabt, würde einige tolle Menschen nicht kennen und meine Heimatstadt wäre um vieles ärmer. Er hat mein Leben beeinflusst. Ich bin ihm für das alles sehr dankbar.

 

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