SPD-Schulwegetour führt zu konkreten Verbesserungsvorschlägen

Veröffentlicht am 24.08.2007 in Kommunalpolitik
Radweg

Vor Beginn des neuen Schuljahres informierten sich Vorstand und Gemeinderäte der Schorndorfer SPD am Donnerstag im Rahmen einer Schulwegtour über Gefahrenstellen im Umfeld von Schulen und Kindergärten.

Nach Hinweisen besorgter Eltern, von Ortschaftsräten und Vertreterinnen von Bürgerinitiativen und Elternbeiräten wurden fünf Stellen im Stadtgebiet und den Ortschaften begangen und erforderliche Maßnahmen zum Schutz der Kinder besprochen.

Bei den Vor-Ort-Terminen habe sich gezeigt, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans-Ulrich Schmid, dass die Bürgerinnen und Bürger „nicht nur auf Risiken hinweisen, sondern auch umsetzbare Lösungsvorschläge parat haben“. Die Gefahrenstellen und Verbesserungsvorschläge im Einzelnen:

Weiler – Durchgangsstraße vor der Schule

Geradezu paradox ist die Situation in Weiler. Knapp 100 Meter vor der Schule und dem Überweg für Schulkinder endet der Tempo 30 Bereich. Ortsvorsteher, Ortschaftsräte und Elternbeiräte plädieren für eine Fortführung der Temporeduzierung bis nach der Schule. Ferner soll die Ampel am Überweg schneller auf die Anforderung der Kinder reagieren und auffälligere Warnhinweise auf der Fahrbahn angebracht werden.

Oberberken – Zebrastreifen am Kindergarten Geißhecken

Die vor einiger Zeit eingeführte Tempo 30 Regelung für LKW sei ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, die Praxis zeige aber, dass weiter Handlungsbedarf bestehe. Erst vor Kurzem kam es an dem unübersichtlich gelegenen Übergang zu einem Verkehrsunfall mit einem Verletzen. Durch einen stationären Blitzer auf der gegenüberliegenden Seite der Schurwaldhalle soll der Verkehr auf der breiten und gut ausgebauten Straße wirksam abgebremst werden, so der Vorschlag der Berkener Bürgerinitiative, die sich schon im vergangenen Jahr für die Sicherheit der Kinder eingesetzt hat.

Unterführung Mittlere Brücke

Viele Kinder und Fußgänger umgehen mittlerweile die vorhandene Unterführung und überqueren stattdessen die Fahrbahn der alten B29 am Kreisverkehr. Durch eine entsprechende Bepflanzung soll die bequeme aber unsichere Abkürzung dicht gemacht werden.

Uhlandstraße – Zebrastreifen an der Raible-Anlage

Hohes Tempo und zu dichtes Parken am Fußgängerüberweg sind die Probleme am Übergang an der Raibleanlage. Mit einer gezielten Parkraumüberwachung und zusätzliche Geschwindigkeitskontrollen soll hier der Schulweg sicherer werden.

Burgstraße – Schlichtener Straße bis Feuersee

Im genannten Abschnitt sind durch das Burg-Gymnasium und Kindergarten viele Kinder unterwegs. Insbesondere die Einfahrt vom Parkplatz am Schloß her, aber auch der breite Ausbau und damit verbundenes schnelles Fahren auf der Burgstraße, sind betroffenen Eltern ein Dorn im Auge. In diesem Falle soll die Stadtverwaltung in einem Gesamtkonzept Verbesserungsvorschläge erarbeiten.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat Karl-Otto Völker kündigte an, dass die SPD-Fraktion gegenüber Stadtverwaltung und Gemeinderat die Gefahrenstellen benennt und die Verbesserungsvorschläge aus der Bürgerschaft einbringt und unterstützt. Verantwortungsbewusstes Handeln sei aber nicht nur auf städtischer Seite gefragt. Laufende Verkehrserziehung durch Schule und Eltern und rücksichtsvolles Verhalten der Autofahrer seien die wichtigste Voraussetzung dafür, dass die Kinder sicher durchs anstehende Schuljahr kommen.

 

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