In der Krise Herz zeigen

Veröffentlicht am 06.05.2020 in Fraktion

Meine Einsetzung als SPD-Stadtrat und Nachrücker für Fraktionskollege Thomas Berger war ursprünglich für den 19. März geplant. Da konnte sie aber nicht stattfinden, weil ein eigentlich kleiner Virus kurzerhand unser aller Leben auf den Kopf gestellt hat. Nichts ist mehr wie vorher, wir alle sind täglich mit den Auswirkungen des Virus konfrontiert. Am 29. April dann gingen beim Betreten des Sitzungssaals – nein, nicht im Rathaus, sondern in der Barbara-Künkelin-Halle –  alle Stadträte mit Mundschutz an ihre Plätze. Auch die Tagesordnungspunkte waren natürlich durch die Krise bestimmt.

In den vergangenen Wochen hat die Stadtverwaltung zusammen mit dem Ältestenrat einige dringende und wichtige Entscheidungen treffen müssen, um festzulegen, wie die Bürger unterstützt werden können. Weil Schulen bisher geschlossen blieben und Kindertagesstätten nur im Notbetrieb arbeiteten, werden Eltern jetzt die Kita-Gebühren bis Ende Mai erlassen. Für Gastronomie, Handel und Gewerbe gibt es bereits seit März einen Hilfsfonds über 100.000 Euro. Die Stadtbau Schorndorf GmbH reduziert die Mieten. Das sind nur einige Beispiele für dringend notwendige Unterstützungsmaßnahmen, die jetzt umgesetzt wurden, obwohl die städtischen Einnahmen aktuell sinken, allein die Erträge aus der Gewerbesteuer sind in den vergangenen Wochen um je 1 Million wöchentlich zurückgegangen. Ebenso werden auch die Vereine in unserer Stadt mit Ausfällen zu kämpfen haben, weil Veranstaltungen – ihre wichtigste und oft auch einzige Einnahmequelle – abgesagt werden müssen. Sicher wird dadurch nicht jeder Verein direkt in finanzielle Schieflage geraten, doch einige werden Einschnitte machen müssen. Als erstes Hilfspaket hat der Gemeinderat deshalb einen Fonds über 50.000 Euro genehmigt. Um gezielt weiter zu fördern, werden gerade noch weitere Bedarfe ermittelt. Lassen Sie uns bis dahin ein „Herz für Vereine“ zeigen und die Vereine zusätzlich unterstützen, indem wir überlegen, was wir an deren Veranstaltungen üblicherweise ausgegeben hätten. Diesen Betrag können wir an unsere Lieblingsvereine spenden. Natürlich ist es auch wichtig, Vereinsmitglied zu bleiben. Und bei abgesagten Kulturveranstaltungen sollten wir überlegen, ob wir es uns leisten können, auf die Rückerstattung schon gekaufter Eintrittskarten zu verzichten. So können wir alle dazu beitragen, dass wir in den nächsten Jahren, wenn die Krise überstanden ist, unser liebgewonnenes Vereins- und Kulturangebot weiter nutzen können. Für mich ist ein gesellschaftliches Zusammenleben ohne Ehrenamtliche, Vereine und Kultur nicht vorstellbar. Ich jedenfalls werde soweit wie möglich dazu beitragen. Gemeinsam mit der SPD-Fraktion möchte ich Sie alle gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten im Gemeinderat vertreten und mich für Ihre Belange einsetzen. Melden Sie sich mit Anregungen, Hinweisen und Fragen an mich oder die SPD-Fraktion bitte unter juergen.erdmann@schorndorf.de.

Fraktionsbeitrag von Jürgen Erdmann in Schorndorf Aktuell

 

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