Thomas Berger scheidet im März 2020 auf eigenen Antrag aus dem Gemeinderat aus

Veröffentlicht am 17.02.2020 in Pressemitteilungen

Mit einer Pressemittelung hat der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Schorndorfer Gemeinderat heute seinen Rückzug aus dem Gemeinderat der Stadt Schorndorf mitgeteilt.
Berger betont, dass er auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen sein Amt als Fraktionsvorsitzender und sein Mandat als Stadtrat in Schorndorf zur Verfügung stellt.

„Ich bin sehr dankbar für all die Jahre im Gemeinderat und bereue keinen einzigen Tag. Die jetzt zu vollziehende Entscheidung ist beileibe kein Schnellschuss- sie ist schon seit längerem in mir gereift,“ so Berger. „Auch wenn ich durchaus kommunikativ bin, viele Dinge mach ich mit mir und meinen engsten Familienmitgliedern und Freunden aus.“

Berger ist seit 2007 im Gemeinderat und seit 2016 Fraktionsvorsitzender bei der SPD. Darüber hinaus vertritt er die SPD noch im Kreistag sowie in den Aufsichtsräten der Kliniken im Rems-Murr-Kreis und bei den Stadtwerken Schorndorf.

„Wie bei allen Ehrenamtlichen ist die Belastung des Amtes nicht ausschließlich durch die Person zu tragen, die sich entschließt ein Ehrenamt zu übernehmen. Vielmehr sind es viele Schultern, die diese Last mittragen. Bei mir allen voran die Familie, die viele Jahre auf mich verzichtet hat, aber über die Jahre auch meine vielen, großartigen Mitarbeiter im Innenministerium, im Polizeipräsidium Einsatz und nun im Polizeipräsidium Stuttgart, die mir in Zeiten der Abwesenheit den Rücken freihalten. Für die Sicherheit in der Landeshauptstadt zu sorgen ist deutlich mehr als ein fulltime-job.  Noch 15 bis 20 Stunden im Ehrenamt zusätzlich zu arbeiten geht nur wenn andere hierfür den Preis bezahlen,“ so Berger. „Ich habe in den letzten Monaten deutlich gespürt, dass dieser Preis zu hoch ist. Von daher ist meine Entscheidung gefallen und wer mich kennt weiß, dass einmal gefällte Entscheidungen auch gelten.“

Berger wird die SPD und vor allem Schorndorf weiter im Kreistag sowie im Aufsichtstrat der Kreiskliniken vertreten. Ebenfalls wird er sein Engagement in der SGK (der sozialdemokratischen Kommunalgesellschaft der Bürgermeister und kommunalen Mandatsträger) beibehalten.

Zum Abschluss sagt Berger, dass er vor allem dem Oberbürgermeister, Matthias Klopfer, aus ganzem Herzen für sein kaum fassbares Engagement für Schorndorf zu Dank verpflichtet sei. Er hoffe inständig, dass er zu einer dritten Amtszeit bereit sei. „Für seinen Wahlkampf geh ich auf jeden Fall ins Geschirr - ohne Frage! Ansonsten werde ich mich ab April nicht mehr in die Schorndorfer Kommunalpolitik einmischen - das gehört sich schlicht nicht, wenn man mal aus dem Amt ausgeschieden ist“, so Berger.  

Wer Berger als Fraktionsvorsitzende/r nachfolgen wird ist noch nicht entschieden. Dennoch ist davon auszugehen, dass zur Gemeinderatsrunde im April diese Personalie entschieden sein wird.

 

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