Landesregierung verunsichert die Schorndorfer Hauptschulen

Veröffentlicht am 15.07.2008 in Kommunalpolitik
Aktivspielplatz

Die Landesregierung verunsichert durch ihre konfuse Bildungspolitik die Schorndorfer Hauptschulen. Das erfuhr die SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Altpeter bei einer von der Schorndorfer SPD organisierten Hauptschultour durch alle drei Schorndorfer Bildungseinrichtungen dieser Art.

So führen fragwürdige Fächerverbünde dazu, dass Sport und Musik mit einer Note bewertet werden.

Altpeter: „Wenn ein Schüler oder eine Schülerin in Sport glänzen kann, musikalisch aber nicht zu den Besten gehört, drückt das den Schnitt der ganzen Note. Erfolgserlebnisse bleiben so auf der Strecke.“

Auch die Durchlässigkeit zwischen den Schularten sei schwieriger geworden seit die Landesregierung die neuen Bildungspläne eingeführt habe, so Altpeter. Denn wenn Realschule und Hauptschule ihre Pläne nicht aufeinander abstimmen können, hat ein Kind, das in eine höhere Schulart wechselt noch mehr Schwierigkeiten den Anschluss zu bekommen. Es muss sich dann nicht nur auf ein höheres Lerntempo und komplexere Zusammenhänge einstellen, sondern zusätzlich auch noch Verpasstes nachholen.

Die von der Landesregierung eingeführten pädagogischen Assistenten machen zwar – sofern sie bewilligt worden sind – eine gute Arbeit. Allerdings ist der dafür gezahlte Billiglohn ein Skandal nicht nur für die Rektoren der Schulen. Pädagogische Assistenten seien nichts anderes als Billigstlehrkräfte, so Altpeter. Die Landesregierung nütze dabei schamlos die Not von arbeitslosen Lehrern aus, die sich, trotz guter Ausbildung, unterbezahlt anstellen lassen würden um überhaupt eine Arbeit zu haben.

Das es die Hauptschulen in dieser Form überhaupt noch gebe sei dem überdurchschnittlichen Engagement der Rektoren und Lehrer vor Ort zu verdanken.

Altpeter: „Ohne die Bereitschaft der Lehrer auch über das Erwartbare hinaus mit kreativen Ideen Schüler zu motivieren und Perspektiven zu eröffnen, würden viele Schorndorfer Hauptschüler am Ende auf der Straße sitzen.“

Auch Schorndorfer Hauptschulen kämpfen mit sinkenden Schülerzahlen

"Ein Drittel unserer Grundschüler bekommen Nachhilfeunterreicht" sagte Grund- und Hauptschulrektor Leins von der Keplerschule. Von Elternseite werde fast alles getan, um den Weg in die Hauptschule zu vermeiden. Im Ergebnis sinken die Schülerzahlen. Damit stellt sich für manche Hauptschulen die Existenzfrage.

Die Schorndorfer SPD steht zum Erhalt aller drei Schulstandorte : "Die Hauptschultour hat gezeigt, dass wohnortnahe und kleine Schulen Erfolgsfaktoren sind. Das SPD-Konzept, sechs Jahre Grundschule und die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen zu Gemeinschaftsschulen, erlaubt es, auch kleinere Schulen wie die in Haubersbronn auf Dauer zu erhalten" so der Schorndorfer SPD-Vorsitzende Hans-Ulrich Schmid.

Mit der Hauptschultour setzte die SPD ihre familien- und jugendpolitische Serie fort. In der Vergangenheit fanden bereits eine Schulwegtour und eine Jugendhaustour statt.

 

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