Am Donnerstag, 24.04.2014, um 19.30 Uhr informiert Dr. Oranna Keller-Mannschreck, Leiterin der pro familia in Waiblingen in den Räumen des Familienzentrums Schorndorf, Karlstraße 19 über Unterstützungsmöglichkeiten vor und nach der Geburt.
Seit November 2013 koordiniert die pro familia den Einsatz der Familienhebammen im Rems-Murr-Kreis. Die Referentin wird dieses Konzept vorstellen, das ein ganz niederschwelliger Bestandteil der Frühen Hilfen ist. Alle Schwangeren oder junge Eltern, die ihre Situation als schwierig empfinden, können diese Hilfe nachsuchen.
Der SPD-Ortsverein Schorndorf lädt im Rahmen seiner Reihe SPD konkret ganz herzlich zu diesem Abend ein. Gerne können Sie Fragen und Anregungen mitbringen. Die Referentin und die Gastgeberin freuen sich über ein lebhaftes Gespräch.
Seit Bestehen der grün-roten Landesregierung befindet sich unsere Schullandschaft im Wandel. Alle Kinder und Jugendlichen sollen – unabhängig von ihrer Herkunft – ihre Talente und Begabungen optimal entfalten können und einen möglichst hohen Bildungsabschluss erlangen können. Die individuelle Förderung eines jeden Kindes steht daher im Zentrum der Bildungspolitik. Kinder sind unsere Zukunft – und deshalb ist eine gute Bildung das Wichtigste, was wir ihnen mit auf den Weg geben können. Die neue Gemeinschaftsschule (GMS) ist eine leistungsfähige und sozial gerechte Schule. Die Schüler lernen miteinander und voneinander in gemischten Lerngruppen, mit intensiver individueller Förderung. Lehrer und Lehrerinnen verstehen sich als Lernbegleiter. Auch Kinder mit Behinderungen sollen am regulären Unterricht teilnehmen können. Hier wird mit Nachdruck an dem Auftrag der UN-Konvention gearbeitet, mehr inklusive Bildungsangebote für behinderte und nicht behinderte Kinder an allgemeinen Schulen umzusetzen. Mit dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung erhalten die Eltern das letzte Wort bei der Frage, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll. Hierdurch werden die Elternrechte gestärkt. Die jüngsten Übergangszahlen auf die weiterführenden Schulen zeigen, dass eine Fortschreibung des dreigliedrigen Schulsystems von den Eltern verneint wird.
Nachdem die Aktion "Brot am Haken" zwei Monaten läuft, ziehen die Juso AG Schorndorf und die Bäckerei Weigele ein sehr positives Fazit. Über 150 gespendet Kassenbons sind in den letzten zwei Monaten vom Haken eingelöst worden. Mittlerweile funktioniert die Dynamik des Gebens und Nehmens sehr gut. Der Geschäftsführer Harald Weigele berichtet, dass gespendete Kassenbons am Morgen meistens spätnachmittags oder abends schon eingelöst wurden. "Genau diese Dynamik haben wir uns gewünscht", ergänzt Marcel Kühnert, Pressesprecher der Jusos Schorndorf.
Seinen 100sten Geburtstag konnte jetzt Erwin Schneider im Marienstift feiern. Schneider war während seinem Berufsleben lange Jahre Betriebsratsvorsitzender bei den Technischen Werken der Stadt Stuttgart (TWS). So lobte der frühere Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Stech die erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohle der damals 4000 TWS-Mitarbeiter. Für seine Verdienste war Schneider mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.
Im Namen der Schorndorfer SPD gratulierte der Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion, Karl-Otto Völker, zum runden Geburtstag: „Die SPD konnte im letzten Jahr auf 150 Jahre ihres Bestehens zurückblicken, allein 86 Jahre davon bist Du Mitglied unserer Partei“. Für diese langjährige Solidarität dankte er Schneider. Trotz aller Widrigkeiten gerade im Nationalsozialismus sei er seiner Partei mutig treu geblieben. Die Schorndorfer Sozialdemokraten seien stolz, ihn in ihren Reihen zu wissen. Völker überbrachte auch die besten Geburtstagswünsche des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel: „Deine Treue und Solidarität hat einen wichtigen Anteil an dem, was Sozialdemokratie ausmacht und wofür wir auch heute noch kämpfen“. Aus ihrer Geschichte schöpfe die SPD den Mut und die Kraft, eine gerechte Zukunft für die Menschen in Deutschland zu gestalten. Erwin Schneider sei dafür ein Vorbild. Umrahmt wurde die Geburtstagsfeier vom immer noch bestehenden TWS-Chor.