20.05.2020 in Pressemitteilungen

Stellungnahme zur AfD-Reaktion auf den Antrag "Beitritt der Initiative Seebrücke"

 

Schockiert ist man bei der SPD Schorndorf über die Reaktion der AfD-Fraktion im Gemeinderat. Nicht, weil diese den SPD-Antrag zum Beitritt der Initiative Seebrücke ablehnt. Das hatten die Genossen nicht anders erwartet. Sondern über die Art und Weise, wie die AfD dies tut. Menschenverachtend und mit einer Wortwahl, die zeigt, wie tief der rechtsradikale Gedanke dort verankert ist.  

„Diese Partei zeigt nun auch in Schorndorf ihr wahres Gesicht – auch wenn sie oft versucht, sich einen bürgerlichen Anstrich zu geben“, sagt Martin Thomä, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. „In ihrer Stellungnahme setzt die Partei, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, auf aus ihrer Sicht Bewährtes: Fremdenhass, Unterstellungen, Verdrehung der Wahrheit, Angst schüren. Dabei spielt sie Menschen und Themen gegeneinander aus. Das altbekannte Rezept. Wir warnen davor, diesen kruden Behauptungen auf den Leim zu gehen.“ Vielmehr solle man die Aussagen genau hinterfragen und überprüfen sowie die Wortwahl verurteilen.

18.05.2020 in Fraktion

Schorndorf auf dem Weg zum Sicheren Hafen

 

Schorndorf soll zum  „Sicheren Hafen“ werden! Dafür setzen wir uns als SPD-Fraktion ein und haben einen Antrag dazu im Gemeinderat gestellt.
Die Menschenwürde achten, Solidarität leben ist gerade auch in Zeiten von Corona wichtiger denn je. Wir wollen mit dem Beitritt zu diesem Bündnis, dem sich schon viele deutsche Städte angeschlossen haben, ein Zeichen setzen und Verantwortung übernehmen. Niemand kann alleine die Probleme dieser Welt lösen, aber wir wollen ein Teil der Lösung sein! Für Menschen, die dringend unsere Hilfe brauchen und für unsere gemeinsame Zukunft!
Lasst niemand zurück -  #leavenoonebehind!

Mehr Infos zu Kommunen auf dem Weg zum sicheren Hafen und unserem Antrag für Schorndorf.

09.05.2020 in Aktuelles

Wir trauern um Karl-Otto Völker

 

Wir trauern um unseren Schorndorfer Ehrenbürger, Karl-Otto Völker, der heute verstorben ist. 38 Jahre lang war Karl-Otto Völker für die Schorndorfer SPD im Gemeinderat der Stadt. 30 Jahre davon als Fraktionsvorsitzender. 20 Jahre lang gehörte er auch der SPD-Fraktion im Kreistag des Rems-Murr-Kreises an, vier Jahre davon als deren Vorsitzender. Karl-Otto Völker war ein fester Garant für eine bürgernahe und engagierte Kommunalpolitik. Er hat Kommunalpolitik nicht als Bürde, sondern als Bereicherung seines Lebens empfunden. Ein Leben, das viel zu früh zu Ende ging. Sein Handeln mit Toleranz und Kompromissbereitschaft hat ihm viel Anerkennung verschafft.

Wichtig war ihm auch das ehrenamtliche Engagement außerhalb des Sitzungssaals. Im CVJM hat er schon als Jugendlicher Zeltlager organisiert. Von 1970 bis 1983 war er zweiter Vorsitzender im Club Manufaktur. Anfang der 70er Jahre initiierte er das Kulturkomitee für Gastarbeiter. Acht Jahre lang war er stellvertretender Vorsitzender der Schorndorfer AWO. Und den Ringern des ASV Schorndorf gehörte seine besondere Sympathie. Zuletzt war er Vorsitzender des Landesseniorenrates Baden-Württemberg. Er hat sich um die Stadt Schorndorf und vor allem um ihre Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht. Sein Motto war stets: "Ich kümmere mich darum". Im Dezember 2018 hat ihm seine Heimatstadt das Ehrenbürgerrecht verliehen.

Wir werden ihn vermissen als engagierten Ratgeber, als Motivator und als Freund. In unserer Erinnerung und in der 129 jährigen Geschichte der Schorndorfer SPD wird er einen festen Platz behalten.

06.05.2020 in Fraktion

In der Krise Herz zeigen

 

Meine Einsetzung als SPD-Stadtrat und Nachrücker für Fraktionskollege Thomas Berger war ursprünglich für den 19. März geplant. Da konnte sie aber nicht stattfinden, weil ein eigentlich kleiner Virus kurzerhand unser aller Leben auf den Kopf gestellt hat. Nichts ist mehr wie vorher, wir alle sind täglich mit den Auswirkungen des Virus konfrontiert. Am 29. April dann gingen beim Betreten des Sitzungssaals – nein, nicht im Rathaus, sondern in der Barbara-Künkelin-Halle –  alle Stadträte mit Mundschutz an ihre Plätze. Auch die Tagesordnungspunkte waren natürlich durch die Krise bestimmt.

30.04.2020 in Fraktion

Danke Thomas Berger

 

Unerwartet und überraschend, auch für uns, verabschiedet sich Thomas Berger aus dem Gemeinderat und somit auch aus unserer Fraktion. Wir  sagen unserem Fraktionsvorsitzenden Thomas, dir lieber Thomas, ein großes Dankschön.

Seine berufliche Laufbahn ist klasse und erfordert aber auch immensen Zeitaufwand. Da ist es nicht einfach sich überdurchschnittlich als Fraktionsvorsitzender noch ehrenamtlich einzusetzen. Wir verstehen mit diesem Hintergrund den Rücktritt, obwohl es nicht leicht ist.

Thomas hat über viele Jahre bis jetzt die Arbeit hervorragend gemacht.
So sind das ja nicht nur die vielen Stunden im Gemeinderat, in den Ausschüssen und dem Aufsichtsrat, die vorbereitet und erarbeitet werden müssen, sondern unzählige Gespräche mit Bürgerinnen und Bürger, wo der Schuh drückt. Danke für diese Bürgernähe.

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