22.06.2022 in Fraktion

Energie für unsere Zukunft

 

Klimaschutz, Co2-Reduzierung, Dekarbonisierung, Verkehrswende und ……, egal wie wir es nennen, damit werden nötige Anpassungen unseres Lebensstils benannt. Klar ist, wir müssen unsere Lebensweise in Teilen überdenken. Wer möchte auf Gewohntes verzichten? Vermutlich die Wenigsten. Wir müssen aber einiges hinterfragen. Die aktuelle Situation zeigt uns das sehr anschaulich.
Sehr wichtig ist die Energieerzeugung, denn die Abhängigkeit von anderen muss auf ein Minimum reduziert werden. Das ist in Deutschland möglich, und das sogar klimafreundlich. Mit dezentraler Energieerzeugung in den einzelnen Kommunen: Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen, privaten und gewerblichen Dächern und ungenutzten Flächen, die nicht anderweitig genutzt werden können. Nutzung von Erdwärme, Abwärme von Lüftungsanlagen und Abwasserkanälen, Windräder an effektiven Standorten und nicht zu vergessen Energiegewinnung aus Wasserkraft. Energiegewinnung kann vielfältig auf kommunaler Ebene stattfinden. Natürlich müssen wir uns alle fragen, wie wir unseren Energieverbrauch reduzieren können. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Brauchen wir immer warmes Wasser, immer Licht im ganzen Gebäude? Müssen alle Straßen immer beleuchtet sein? Benötigen wir für alles unseren PKW oder geht’s auch mal zu Fuß oder mit dem Fahrrad?
Wir alle müssen den Energieverbrauch senken und dazu beitragen, jede erdenkliche Energiegewinnung aus nicht fossilen Energieträgern zu nutzen. Es gilt nun für uns alle, zusammen Lösungen anzudenken und gemeinsam umzusetzen. Der Gemeinderat muss dies bei zukünftigen Projekten einfordern und beschließen. Es darf kein Lippenbekenntnis bleiben, klimaneutral und energieautark werden zu wollen.

26.05.2022 in Fraktion

Kulturarbeit ist Demokratiearbeit

 

In den nächsten Monaten werden die Zuschüsse für die Kulturvereine verhandelt. Da wird es sich mal wieder zeigen, wie viel der Applaus und die Sonntagsreden wert sind.
Wir haben nicht erst, aber vor allem in den langen Monaten der Corona-Pandemie gemerkt, wie still und einsam es wird, wenn wir uns nicht mehr im Kulturforum bei einer Ausstellung treffen, im Phönix-Theater uns vom Spiel bezaubern lassen, beim Jazzclub und in der Manufaktur Konzerte erleben oder nach Oberberken gehen und Kultur genießen können.
Erinnern wir uns, wie wunderbar es dann wieder war, wenn, wie im letzten Sommer die Bühne im Hof bei der Manufaktur oder die Kufo-Bühne im Stadtgarten bespielt wurde, man sich endlich wieder treffen konnte, Musik hören, plaudern, auftanken.
Und wie schön waren alleine jetzt die letzten Tage in der Stadt: Tolle Ausstellungen mit Bildern von Lothar Schiffler in der Q-Galerie und an der Bilderwand in der Manufaktur, ein mitreißendes Open-Air auf dem Schorndorfer Marktplatz mit verschiedenen Bands und zum Abschluss, der Höhepunkt die Schorndorfer Stadtkapelle mit allen ihren Gruppen. Ein Konzert, mit der die Musikerinnen und Musiker nicht nur die Menschen unterhielten, sondern auch Geld für geflüchtete Menschen sammelten und so ein lautes und menschliches Zeichen gegen die Barbarei des Krieges setzten.
Kulturorte sind Orte des Vergnügens genauso wie sie unersetzliche Lernorte sind, an denen wir uns spielerisch mit Ungewohntem auseinandersetzen können.

29.04.2022 in Fraktion

Verantwortung für Jung und Alt

 

Ein Kind wurde am Zebrastreifen angefahren und einen Tag später ein Radfahrer. Und dies geschah im März in der gefährlichen Uhlandstraße. Am Zebrastreifen im Bereich Aichenbachstraße und an dem Radstreifen zwischen der Raible Anlage und dem Schillerplatz. Dieses kleine Stück Uhlandstraße ist von Tempo 30 ausgenommen. Drumherum weit und breit alle Straßen Tempo 30 km/h. Das ist gut so. Aber es besteht kein vernünftiger Grund dieses Stück Uhlandstraße ebenso nicht mit Tempo 30 zu beschildern.

30.03.2022 in Fraktion

Willkommenskultur

 

Oberbürgermeister Bernd Hornikel ist erst wenige Tage im Amt, schon geht es um lösungsorientiertes Krisenmanagement hoch 2.
Die Pandemie ist noch nicht vorbei, schon bereitet sich die Stadtverwaltung auf die nächste Herausforderung vor. Bürgermeister Englert und die Verwaltung haben in den letzten Wochen und Monaten die Stadt sehr gut geführt und Hobby-Schlagzeuger Hornikel kann von nun an den Takt vorgeben. Zumindest dann, wenn er den Gemeinderat auf seiner Seite hat.

Eines seiner Themen im Wahlkampf war die Stärkung des Ehrenamts und der Teilorte. In Vorbereitung auf die schnelle und gute Versorgung von ukrainischen Geflüchteten zeigt sich bereits jetzt das starke Ehrenamt: DRK, Feuerwehr, Tafelladen, Schorndorf hilft, viele Vereine, Kirchengemeinden und Einzelpersonen sind in Schorndorf bereits für ukrainische Geflüchtete engagiert. In Schornbach wird, mit großer Unterstützung des Ortschaftsrates, die erste Notunterkunft in einer Sporthalle vorbereitet.

12.01.2022 in Fraktion

In die Zukunft investieren

 

Wald ist heute kein unberührter Urwald mehr. Die unterschiedlichen Nutzungsansprüche haben im Laufe der Jahrhunderte auch die Schorndorfer Wälder verändert und sind typische von Menschen geprägte Wirtschaftswälder. Dem Schorndorfer Stadtwald geht es wie vielen Wirtschaftswäldern in Deutschland: Zu wenig Niederschlag, zu wenig Vielfalt, zu viele Schädlinge. Unser Förster Julian Schmitt tut was er kann, aber das schmale Budget reicht nur für das absolute Minimum an Pflege- und Pflanzmaßnahmen.

IBAN: DE61 6025 0010 0005 0046 47

BIC: SOLADES1WBN

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