Unsere Stadt - Vielfalt macht uns stark

„Meine Heimat ist Syrien, aber ich liebe Schorndorf.“ Das hat kürzlich Mohammad Anwar Dawara bei einer Veranstaltung auf die Frage geantwortet, was Heimat für ihn ist. Mohammad Anwar Dawara ist vielen Schorndorferinnen und Schorndorfern bekannt als „Jamel Koch“. Der gebürtige Syrer ist deutscher Staatsangehöriger, wie auch Miroslav Ilic und Tania Giffoni, die ebenfalls bei der Veranstaltung mit dem Bundestagsabgeordneten Macit Karaahmetoglu dabei waren.
Schorndorfer Bürgerinnen und Bürger sind auch die Menschen, die in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg als Flüchtlinge in Schorndorf ankamen. Allein mit den offiziellen Transporten waren das rund 5.000, die hier ihre neue Heimat fanden. Den Menschen schlug in den Anfangsjahren oft große Ablehnung entgegen und sie waren mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Doch auch damals schon konnten sie sich auch auf die vielen Schorndorferinnen und Schorndorfer verlassen, die ihnen ehrenamtlich zur Seite standen. Das waren zum Beispiel die „weißen Engel der Künkelinhalle“, wie man damals die Helferinnen vom Roten Kreuz nannte. Maria Schmid kam 1946 von Üröm in Ungarn nach Schorndorf und auf die Frage, wo ihre Heimat sei, antwortet sie 1995 im Rahmen eines Buchprojektes zur Nachkriegszeit in Schorndorf: „Wo sam mr’ daheim? Dort wo unsere Wiege stand oder dort, wo die Freunde, die Familie sind?“

SPD vor Ort – wir sind dabei

Regelmäßig sind wir mittendrin beim Wochenmarkt und beantworten Fragen unserer Bürgerinnen und Bürger und bekommen wichtige Informationen und Anregungen. Für unsere SPD Fraktion ist es zudem selbstverständlich bei ehrenamtlichen Einsätzen, Arbeiten und Veranstaltungen zu helfen und in den Vereinen mitzuwirken. Bei vielen Terminen, auch in den Ortschaften, sind wir dabei. Wir hören zu, arbeiten, helfen und gestalten mit - in Verantwortung oder zur Unterstützung. Dabei sehen wir, dass es für unser gemeinsames Leben in unserer Stadt so toll ist, dass unzählig viele, vielfältige Menschen sich ehrenamtlich für unser Zusammenleben einsetzen. In den Vereinen und Gruppierungen, in der Nachbarschaftshilfe, im Seniorenforum, in den kirchlichen Gemeinden, im Kinderschutzbund, in der Tafel, im Familienzentrum, in den Schulen, bei der Unterstützung von Geflüchteten, in der Kultur und bei Veranstaltungen, bei der Feuerwehr, dem DRK und dem THW, den Vertretungen im Handwerk und von Geschäftsleuten und noch vieles mehr. Für diesen ehrenamtlichen Einsatz bedanken wir uns als SPD Fraktion.

Whatever it takes

Das Motto und der Liedtitel „Whatever it takes“ sollten unser Anspruch sein in unsere Infrastruktur in Schorndorf zu investieren - nicht nur um die Bedürfnisse der heutigen Generation zu erfüllen, sondern auch die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder zu sichern. Ich möchte heute insbesondere auf unsere Strom-, Wärme- und Wassernetze eingehen. Sie bilden das Rückgrat unserer Gesellschaft – im Privatem, wie in der Wirtschaft.
Jeder von uns war in der letzten Zeit mit hohen Preisen für Energie bei der Abrechnung von Öl, Gas oder Strom konfrontiert. Das tat dem eigenen Geldbeutel weh und gleichzeitig hat man Sorgen, wie es weitergehen soll. Ein zentraler Schlüssel zur Lösung ist die Eigenproduktion von erneuerbaren Energien zu erhöhen.

Schwierige Zeiten, aber …

In einer Zeit des Wandels und der Unsicherheit stehen wir auch in der Kommunalpolitik vor der Herausforderung, politische Entscheidungen zu komplexen Themenfeldern zu treffen und nachvollziehbare Lösungen für die Belange unserer Bürgerinnen und Bürger zu finden. Es ist leicht, die Entscheidungen der "großen" Politik zu kritisieren, aber wissen wir wirklich um alle Hintergründe, Zwänge und Strukturen, die diese Entscheidungen beeinflussen?
Es gibt keine einfachen Antworten auf die komplexen Fragestellungen unserer Zeit. Doch gerade deshalb sehen wir als kommunale Amtsträgerinnen und Amtsträger unsere Verantwortung, zumindest auf lokaler Ebene das Leben in der Kommune aktiv mitzugestalten. Dabei überwinden wir fraktionsübergreifend Differenzen und finden Kompromisse, um die wichtigen Entscheidungen mit einer starken demokratischen Mehrheit zu treffen.

Jetzt muss mal wieder Schluss sein mit Radwegen

Solche oder so ähnliche Aussagen gibt es immer wieder. Aber, nein, es kann gar nicht Schluss sein, denn dazu muss man erst einmal angefangen haben. Wir müssen anfangen den vorhandenen Verkehrsraum neu zu ordnen, neu zu denken. Es muss uns gelingen, mit dem vorhandenen Platz, für alle Verkehrsteilnehmer gute Lösungen zu finden. Fußgänger sollen sicher die Gehwege benutzen und die Straßen überqueren können, dies gilt auch insbesondere für Menschen mit Einschränkungen. Radfahrende müssen sich so fortbewegen können, dass sie sicher am Ziel ankommen. Autofahrende, die bisher stärksten Verkehrsteilnehmer, müssen Rücksicht auf die Schwächeren nehmen. Es wird auch weiter möglich sein, Auto zu fahren zu, aber vielleicht nicht in dem Umfang wie heute. Der Platz ist begrenzt und muss umorganisiert werden, was natürlich bedeutet, manche Gewohnheiten aufzugeben. Es ist nicht einfach, den vorhandenen Platz sinnvoll und möglichst gerecht aufzuteilen.

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