Pressemitteilungen
Die Jusos Schorndorf freuen sich über die deutliche Wiederwahl von Matthias Klopfer zum Oberbürgermeister. Damit hat Schorndorf die Chance acht weitere Jahre sich als soziale Stadt weiter zu entwickeln. Die Juso AG Schorndorf will Klopfer in den nächsten Jahren an seinen bisherigen Erfolgen und Versprechen im Wahlkampf messen. Besonders vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der Generationengerechtigkeit fordern die Jusos eine jugendpolitische Offensive.
Neben den sehr großen finanzielle Investitionen in den Neubau des Burg-Gymnasiums und der Mensa im Schulzentrum Grauhalde, sind für die Jusos folgende Themen für junge Menschen wichtig: Busanbindungen in die Teilorte, bessere Jugendbeteiligung und Jugendarbeit und bezahlbarer Wohnraum. Nach langem Warten und den vielen Worten müssen nun endlich Taten folgen, um jungen Menschen eine ernsthafte Chance zur politischen Beteiligung zu geben. Ebenso stört es die SPD Jugendorganisationen, dass an einigen Orten der Stadt Jugendliche nur als unerwünschte Gäste wahrgenommen werden. Das sollte sich in Klopfers zweiter Amtszeit unter dem neuen Gemeinderat ändern.
Die Juso AG fordert: „Der Wohnraum ist in Schorndorf für alle Generationen – egal ob jung oder alt – kaum bezahlbar. Wir wünschen uns deshalb auch in den nächsten acht Jahren eine sehr offensive Wohnungspolitik der Städtischen Wohnbaugesellschaft.“ Die Jusos würde es ebenso begrüßen, wenn die Stadt stärker wie bisher vereinzelt auf private Eigentümer vermittelnd zugeht, um Leerstände von Wohnungen und Häusern zu vermeiden.
Nachdem die Aktion "Brot am Haken" zwei Monaten läuft, ziehen die Juso AG Schorndorf und die Bäckerei Weigele ein sehr positives Fazit. Über 150 gespendet Kassenbons sind in den letzten zwei Monaten vom Haken eingelöst worden. Mittlerweile funktioniert die Dynamik des Gebens und Nehmens sehr gut. Der Geschäftsführer Harald Weigele berichtet, dass gespendete Kassenbons am Morgen meistens spätnachmittags oder abends schon eingelöst wurden. "Genau diese Dynamik haben wir uns gewünscht", ergänzt Marcel Kühnert, Pressesprecher der Jusos Schorndorf.
Seinen 100sten Geburtstag konnte jetzt Erwin Schneider im Marienstift feiern. Schneider war während seinem Berufsleben lange Jahre Betriebsratsvorsitzender bei den Technischen Werken der Stadt Stuttgart (TWS). So lobte der frühere Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Stech die erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohle der damals 4000 TWS-Mitarbeiter. Für seine Verdienste war Schneider mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.
Im Namen der Schorndorfer SPD gratulierte der Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion, Karl-Otto Völker, zum runden Geburtstag: „Die SPD konnte im letzten Jahr auf 150 Jahre ihres Bestehens zurückblicken, allein 86 Jahre davon bist Du Mitglied unserer Partei“. Für diese langjährige Solidarität dankte er Schneider. Trotz aller Widrigkeiten gerade im Nationalsozialismus sei er seiner Partei mutig treu geblieben. Die Schorndorfer Sozialdemokraten seien stolz, ihn in ihren Reihen zu wissen. Völker überbrachte auch die besten Geburtstagswünsche des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel: „Deine Treue und Solidarität hat einen wichtigen Anteil an dem, was Sozialdemokratie ausmacht und wofür wir auch heute noch kämpfen“. Aus ihrer Geschichte schöpfe die SPD den Mut und die Kraft, eine gerechte Zukunft für die Menschen in Deutschland zu gestalten. Erwin Schneider sei dafür ein Vorbild. Umrahmt wurde die Geburtstagsfeier vom immer noch bestehenden TWS-Chor.