Kommunalpolitik
Beitrag im Schorndorfer Wochenblatt von SPD Stadtrat Thomas Berger - Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt gab es in Schorndorf ein Jubiläum – der „Schorndorfer Familien- und Kulturpass“ (Sozialpass) feierte im Januar seinen zwanzigsten Geburtstag. Trotz Fortschreibung ist der Sozialpass - zumindest begrifflich - stark in die Jahre gekommen. Ganz im Gegensatz zu dem Gedanken der hinter ihm steht, nämlich Menschen und Familien in Schorndorf, in besonderen Lebensumständen, zu entlasten. Deshalb war der SPD-Fraktion auch eine neue Ausrichtung wichtig. So gut die Idee hinter dem „Sozialpass“ war, so stigmatisierend war seine Bezeichnung, denn es geht nicht um das Verteilen von Almosen, sondern um die Erkenntnis, dass es auch bei uns Menschen gibt, die aufgrund mangelnder finanzieller Möglichkeiten am Rand der Gesellschaft stehen.
Auf Einladung der Schorndorfer SPD redete der Präsident des Deutschen Turnerbundes Rainer Brechtken über Leistungen und Herausforderungen für Vereine vor allem in Bezug auf Kinder und Jugendliche. Der frühere SPD-Politiker hob hervor, dass vor allem sozial Schwache und Kinder mit ausländischem Hintergrund von einer funktionierenden Vereinslandschaft profitieren: „Der Trainer ist mittlerweile für viele Kinder wichtigste Bezugsperson“.
Beitrag von SPD Stadtrat Frieder Stöckle im Schorndorfer Wochenblatt - Was ist los mit der Manufaktur, dem ‚Forum für Politik und Kultur’, dermaleinst kritische Gegenöffentlichkeit und politisches Partizipationsmodell in der Stadt? Zum 40. Geburtstag gibt es eine missglückte Podiumsdiskussion, bei der das Thema „Blick zurück nach vorn“ Geschichte und Zukunft soziokultureller Zentren noch nicht einmal gestreift wird, wobei ein arrogant-autoritärer Moderator, der früher vom Podium gekippt worden wäre jeden Ansatz von Gedanken im eloquenten Geplapper erstickt.
Nach Ansicht der Schorndorfer SPD braucht die Stadt Schorndorf weiterhin die Stelle einer Frauenbeauftragten. Die frauenpolitische Interessenvertretung sei unverzichtbar für die tatsächliche Umsetzung der Gleichberechtigung und die Beseitigung bestehender Nachteile von Frauen und Mädchen. „Es war falsch diese Stelle nur mit einer Arbeitszeit von 25 Prozent auszustatten,“ resümiert Stadträtin Ursula Kamps.