Fraktion
Straßen, Wasser- und Abwasserleitungen, öffentliche Gebäude sind Teil der Daseinsvorsorge, dies wird kaum jemand bestreiten. Die Stadtwerke Schorndorf, die Zentralen Dienste und die Stadtverwaltung kümmern sich darum und man kann sagen - hier steht Schorndorf im Vergleich mit anderen Kommunen gut da. Dass mal etwas nicht so ganz rund läuft lässt sich bei der ganzen Komplexität der Infrastrukturmaßnahmen nicht immer ausschließen. Damit kann man leben. Was sich aber im Bereich der Telekommunikation und Internetanbindung in unserer Stadt - und das sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortsteilen - abläuft kann so nicht bleiben!
Wer schmeißt den Müll und Dreck eigentlich einfach auf die Straße? Psychologen der Berliner Humboldt-Universität untersuchen immer wieder in Studien, wer die Flächen vermüllt und wen es stört. So stört es Kinder viel eher und sie sind strenger gegen die Vermüllung als Erwachsene. Deutlich häufiger schmeißen junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren ihren Müll auf den Boden und die über 50-Jährigen verschmutzen am häufigsten mit Hundekot.
In der zurückliegenden Sitzung des Gemeinderates wurde über das Jubiläumsjahr der Schorndorfer Woche beraten und über einen Zuschuss von zusätzlich 25.000 Euro für das Jubiläumsjahr entschieden. Es ist hier mal wieder an der Zeit, gerade nach den Ereignissen des letzten Jahres, den Machern der Schorndorfer Woche und hier insbesondere den vielen Vereinen und Ehrenamtlichen herzlich zu danken und für die kommende SchoWo viel Erfolg zu wünschen. Die SPD-Fraktion steht, wie alle Fraktionen im Gemeinderat, voll hinter den Machern und insbesondere hinter dem sich abzeichnenden Konzept für das Jubiläumsfest zum 50. Geburtstag unserer zentralen Schorndorfer Markenzeichens.
Ich bin der „Neue“ in der SPD Fraktion. Seit Dezember 2017 bin ich im Gemeinderat. Meine Entscheidung für den Gemeinderat zu kandidieren kam aus dem Wunsch heraus, mich für Andere und die Stadt, in der ich lebe einzusetzen, Ideen einzubringen und Schorndorf und die Teilorte noch attraktiver für uns alle zu machen. Als Stadtrat darf und muss man sich mit vielen unterschiedlichen Themen beschäftigen.
Vor Jahren bin ich gerne, auch spontan, mit Freunden mit dem Auto in die Berge gefahren. Heute überlegt man es sich zweimal, ob man sich der Autoschlange Richtung Allgäu anschließt. Selbst auf der B29 ist eine Autofahrt im Berufsverkehr immer mehr eine Staufahrt. Die Zunahme des Autoverkehrs ist unübersehbar, die Steigerungszahlen sprechen für sich. Mehr Stau, mehr Lärm, mehr Abgase, mehr Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer. Auch in Schorndorf.