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Wir können stolz auf unsere schöne und attraktive Stadt Schorndorf sein. Von Nah und Fern wird diese wunderbare Stadt mit ihren historischen Fachwerkhäusern, ihrem Wochenmarkt, ihren Gassen und Winkeln gerne besucht. Unter anderem ist die Manufaktur oder die Forscherfabrik ein Magnet in Schorndorf. Regelmäßig finden Stadtführungen durch „Gottlieb Daimler“ oder „Barbara Künkelin“ statt. Auch unser Hallenbad inklusive Sauna sowie das einzigartige Freibad und der Sportpark Rems werden immer stärker von auswärtigen Gästen frequentiert. Ja, wir können stolz auf Schorndorf sein. Allerdings stellt sich auch immer wieder die Frage, nach der Mobilität unserer Besucher. Wir dürfen uns hier in Schorndorf glücklich schätzen, dass der Bahnhof fast im Herzen der Stadt liegt. Ankommen - eine Minute Fußweg - und man ist umringt von prachtvollen Gebäuden. Für die autofahrenden Gäste bieten wir zentral gelegene Parkhäuser an. Doch was ist mit Wohnmobil-Stellplätzen für die immer mehr zunehmende Anzahl an Wohnmobilisten?
Am 21. Juni, in der 5. Sitzung des Gemeinderates 2018, dominierte das Thema Wohnungsbau
den Gemeinderat. So werden am äußersten Nordende der Nordstadt (Schornbacher Weg und Silberhalde) 70 Wohnungen entstehen. Bauherrin ist voraussichtlich die Stadtbau, eine hundertprozentige Tochter der Stadt Schorndorf. Das garantiert, dass hier Mietwohungen mit einem guten Bewohnermix auf den Markt kommen.
Straßen, Wasser- und Abwasserleitungen, öffentliche Gebäude sind Teil der Daseinsvorsorge, dies wird kaum jemand bestreiten. Die Stadtwerke Schorndorf, die Zentralen Dienste und die Stadtverwaltung kümmern sich darum und man kann sagen - hier steht Schorndorf im Vergleich mit anderen Kommunen gut da. Dass mal etwas nicht so ganz rund läuft lässt sich bei der ganzen Komplexität der Infrastrukturmaßnahmen nicht immer ausschließen. Damit kann man leben. Was sich aber im Bereich der Telekommunikation und Internetanbindung in unserer Stadt - und das sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortsteilen - abläuft kann so nicht bleiben!
Wer schmeißt den Müll und Dreck eigentlich einfach auf die Straße? Psychologen der Berliner Humboldt-Universität untersuchen immer wieder in Studien, wer die Flächen vermüllt und wen es stört. So stört es Kinder viel eher und sie sind strenger gegen die Vermüllung als Erwachsene. Deutlich häufiger schmeißen junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren ihren Müll auf den Boden und die über 50-Jährigen verschmutzen am häufigsten mit Hundekot.
In der zurückliegenden Sitzung des Gemeinderates wurde über das Jubiläumsjahr der Schorndorfer Woche beraten und über einen Zuschuss von zusätzlich 25.000 Euro für das Jubiläumsjahr entschieden. Es ist hier mal wieder an der Zeit, gerade nach den Ereignissen des letzten Jahres, den Machern der Schorndorfer Woche und hier insbesondere den vielen Vereinen und Ehrenamtlichen herzlich zu danken und für die kommende SchoWo viel Erfolg zu wünschen. Die SPD-Fraktion steht, wie alle Fraktionen im Gemeinderat, voll hinter den Machern und insbesondere hinter dem sich abzeichnenden Konzept für das Jubiläumsfest zum 50. Geburtstag unserer zentralen Schorndorfer Markenzeichens.