Wohnungsnot bekämpfen

Die Wohnungsnot bzw. die immer weiter steigenden Kosten für Miete oder Kauf von Wohnraum ist aktuell eines der Hauptthemen bei unseren Infoständen auf dem Wochenmarkt, aber auch bei Tür zur Tür Aktionen oder im täglichen Gespräch. Urs Abelein, unser Bundestagskandidat nimmt hierzu wie folgt Stellung: Wir machen es uns leider zu einfach, wenn wir die Wohnungsnot „nur“ durch Bauen, Bauen und Bauen beseitigen wollen. Wir müssen „intelligent bauen“. Dies habe ich auch aus einem Gespräch mit Markus Müller, dem Präsident der Baden-Württembergischen Architektenkammer, mitgenommen. Das heißt beispielsweise, bevor wir bauen bzw. neues Bauland ausweisen, müssen die Kommunen sich fragen, wie sie mit einem geringen Kapitaleinsatz, aber auch einem geringen zusätzlichen Flächenverbrauch einen möglichst hohen Nutzen erzielen. Eine Möglichkeit ist hier, dass wir durch den Bau von altengerechten und barrierefreien Wohnungen ältere Menschen dazu bewegen, ihr oftmals „untergenutztes“ Einfamilienhaus für jungen Familien freizumachen. Außerdem sollte ein großer Teil des neu entstehenden Wohnraums dauerhaft der Spekulation entzogen werden. Dies ist nur möglich, wenn z.B. Kommunen oder Genossenschaften Wohnungen errichten und diese langfristig kostengünstig vermieten. Der Markt allein wird uns nicht helfen. Speziell in hiesigen attraktiven Zuzugsgebieten mit unseren ansässigen Industrieunternehmen können wir kaum so viel Wohnraum schaffen, wie zahlungskräftige Menschen zuziehen wollen.

Gratulation Matthias Klopfer

Unser Fraktionsvorsitzender Tim Schopf zum Wahlsieg von Schorndorfs OB Matthias Klopfer in Esslingen: "Es war ein spannender Wahlabend, mit so einem knappen Ergebnis hatte ich nicht gerechnet! Die SPD Schorndorf hat dabei gemischte Gefühle. Einerseits freuen wir uns für und mit Matthias Klopfer über seinen Wahlsieg, auf der anderen Seite verlieren wir einen sehr engagierten und sozialen Oberbürgermeister, der Schorndorf in den letzten 15 Jahren positiv verändert hat. Schorndorf ist eine attraktive Stadt, die Verwaltung ist mit Bürgermeister Englert, den Fachbereichsleitungen und ihren Teams gut aufgestellt. Für potentielle Kandidatinnen oder Kandidaten ein toller Arbeitsplatz mit vielen Zukunftsaufgaben und Herausforderungen. Natürlich schauen auch wir uns nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger mit ähnlichem Werteverständnis um. Noch ein Wort zur Reaktion von Lars Haise (AFD) auf den Wahlsieg: Es spricht für sich, das jemand, der noch nichts Positives für unsere Stadt beigetragen hat, eine komplett stillose Wahlanalyse als Pressemitteilung abgibt".

Verbesserung der Schulwegsicherheit - Rainbrunnenschule

Simona Lindacher und Heidi Rapp haben sich gemeinsam mit der Schulleiterin der Rainbrunnenschule, Karola Gross dafür eingesetzt, dass vor der Schule eine nicht benutzte Busbucht als Halteplatz fürs Elterntaxi verwendet werden kann. Die Elternbeiratsvorsitzende, Simona Lindacher, ist froh, dass dadurch die katastrophalen Zustände zu den Abholzeiten entspannter werden. Nach einer Versuchsphase wird das jetzt dauerhaft eingerichtet. Dadurch erhöht sich die Sicherheit für die Kinder. Stadträtin Heidi Rapp ist dankbar, dass die Stadtverwaltung auf unsere Initiative hin diese Lösung umgesetzt hat.
Je mehr Kinder aber selbstständig zur Schule laufen oder Fahrrad fahren, desto sicherer wird die Situation insgesamt langfristig werden. Trotz intensiver Kommunikation dieser Botschaft ist diese Reaktion vor dem nach wie vor hohen Anteil an Elterntaxis notwendig.

Wir gedenken: 8. Mai 1945

8. Mai 1945. Ein sinnloser Krieg ist zu Ende. Unermessliches Leid, Perspektivlosigkeit und ein ganzes Land steckt in Trümmern. Welch unvorstellbares Szenario für viele von uns!
Dieser Tag, an dem der zweite Weltkrieg endete, ist in vielen Ländern ein Gedenktag und soll uns alle daran erinnern, was Spaltung, rechte Ideologien, Ausgrenzung anrichten kann.
Unser verstorbener Genosse Hans Jochen Vogel (1926 – 2020) berichtete 2020 in einem Interview über diese Zeit, die er im Gefangenenlager verbrachte. Seine Worte sind mehr als treffend:

Statt quer denken - Solidarisch sein!

Rathaus

Wir wollen das, was die Querdenker auch in Schorndorf von sich geben nicht unwidersprochen lassen und rufen deshalb für Freitag, 4.12.2020 von 16.45 bis 17.30 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Unteren Marktplatz in Schorndorf auf. Bitte tragt einen Mund-Nasenschutz, wenn ihr teilnehmen könnt.

Unseren Aufruf haben mittlerweile viele Gruppen aus Schorndorf unterschrieben:

IBAN: DE61 6025 0010 0005 0046 47

BIC: SOLADES1WBN

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